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Windmill-Trophy

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Windmill-Trophy2016-11-24T17:53:15+01:00

Windmill Trophy

Modus:

Windmill-Trophy
2 aktive Spieler, 2 Spieler 45+, 4 Einzel, 2 Doppel

Die freundschaftlichen Beziehungen der Internationalen Tennis Clubs aus aller Welt werden durch vielfältige Veranstaltungen gepflegt und gefördert. Länderkämpfe werden alljährlich ausgetragen, zahlreiche Nationen besuchen den jeweils Ende Mai in Barcelona ausgerichteten Potter Cup, es gibt seit einigen Jahren die Ten-nis/Golf-Challenge, und schließlich treffen sich die internationalen IC-Freunde bei glanzvollen Empfängen und gesellschaftlichen Veranstaltungen im Rahmen der großen internationalen Turniere.

Höhepunkte des IC-Geschehens stellen ohne Zweifel die in unregelmäßigen Abständen und aus besonderem Anlaß veranstalteten IC-Wochen dar. Hier treffen sich mittlerweile die meisten der insgesamt 27 weltweiten ICs zu einem Mannschaftswettbewerb, der in einer Form ähnlich den ATP-Mannschaftsweltmeisterschaften in Düsseldorf ausgetragen wird. Einerseits von Spielern unter 45 Jahren, andererseits von Spielern über 45 Jahren werden jeweils 2 Punkte im Einzel und ein Punkt im Doppel, insgesamt also 6 Punkte erspielt. Bei einem Gleichstand von 3:3 entscheidet das bessere Satzverhältnis usw. Das Siegerteam erhält traditionell die sogenannte Windmill Trophy, einen wertvollen, von den Niederlanden 1948 zur ersten IC-Woche gestifteten Wanderpokal.

1948 Noordwijk
Fünf Teams nahmen an dieser ersten glanzvollen IC-Woche teil, die von sage und schreibe 20.000 Zuschauern besucht wurde. Kein Wunder jedoch, denn die teilnehmenden Mannschaften aus Amerika, Großbritannien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden hatten die damalige Weltspitze in ihren Reihen. Bemerkenswert der Sieg von J. Bromwich gegen den Wimbledon-Sieger R. Falkenburg. Alle Teams spielten gegeneinander und am Ende hatte Großbritannien aufgrund der mehr gewonnenen Sätze (25:23) gegenüber Amerika die Nase vorn.

1951 Eastbourne
Drei Jahre später lud England zu einer IC-Woche nach Eastbourne ein. Und wiederum gingen Weltklassespieler an den Start. Es siegte Australien mit Frank Sedgman, Ken McGregor und Mervyn Rose.

1956 Brüssel
In Brüssel gelang erstmals den USA ein Sieg, die mit Herbie Flam und Budge Patty unschlagbar waren.

1961 Stockholm
In Stockholm gewann zum zweiten Mal Australien, das durch keine Geringeren als Rod Laver und Neale Fraser vertreten wurde.

1971 Rotterdam
Es dauerte 10 Jahre, bis die nächste IC-Woche ausgetragen werden konnte. Das internationale Tennis hatte sich gewandelt, es wurde kommerzieller und Weltklassespieler waren nur noch gegen hohe Antrittsgelder verfügbar. So entschloß man sich, beiden IC-Weeks fortan Senioren über 45 mit einzubinden und auch Nachwuchsspielern die Teilnahmemöglichkeit zu geben. Dankenswerterweise waren es erneut die Niederlande, die eine IC-Woche unter geänderten Regeln auszurichten bereit waren. Erstmals war ein deutsches Team unter insgesamt 9 Nationen vertreten. Großbritannien – mit dem damals aufstrebenden John Lloyd -gewann den Wettbewerb knapp.

1974 Birmingham
Im Rahmen einer IC-Woche vor Wimbledon feierte der IC von Großbritannien 1974 seinen 50. Geburtstag. 14 Nationen und insgesamt 17 frühere oder aktuelle Davis-Cup-Spieler nahmen an der Veranstaltung teil. Deutschland war durch die Spieler Alex Kurucz und Werner Helmrich bei den Aktiven und durch „Bobby“ Schmitt und Christoph Thomas-Morr bei den Senioren vertreten. Es siegte das Team der USA mit Sandy Mayer, Billy Martin, Dick Sorlien und Bill Tully gegen eine schwedische Vertretung, die mit Björn Borg und den Johansson-Brüdern nicht minder bekannte Namen in ihren Reihen hatte.

1978 Berlin
10 Nationen feierten bei „Rot-Weiß“ Berlin den 10. Geburtstag des IC von Deutschland mit einem Dinner bei SKH Louis Ferdinand Prinz von Preußen als Höhepunkt. Für Deutschland gingen Hans Jürgen Pohmann, Dr. Christian Kuhnke, Dr. Bernd Windhoff, Dr. Erich Schmitt und „Bobby“ Schmidt an den Start. Regenwetter verhinderte die Beendigung des Finales zwischen Schweden und Italien und man teilte sich – bestem IC-Geist entsprechend – den Sieg.

1979 Paris
Frankreich lud ein zur IC Woche in einen der vornehmsten Clubs von Frankreich, Tir aux Pigeons mitten im Bois de Boulogne gelegen, um das 50jährige Bestehen des nationalen IC zu feiern.

Das deutsche IC-Team in Paris

Das deutsche IC-Team in Paris: A. Kurucz, Dr. B. Windhoff, W. A. Hofer (Kapitän), W.
Helmrich, F. Gebert (mit Freundin), M. Mertins (v.I.n.r.)

Dem Ereignis entsprechend lud der damalige Präsident der französischen Nationalversammlung, Jaques Chaban-Delmas, selbst früherer Turnierspieler, zum Empfang in seine Residenz. 14 Nationen nahmen teil. Deutschland wurde vertreten durch Frank Gebert, Alex Kurucz und Dr. Bernd Windhoff bei den Aktiven sowie durch Werner Mertins und Werner Helmrich bei den Senioren. Das deutsche Team spielte erfolgreich und gab sich erst im Halbfinale der Mannschaft aus den USA geschlagen.

1980 Genf
Die Schweiz lud 1980 zehn Nationen ein, um auf
der herrlichen Anlage im Parc des Eaux-Vives eine IC-Woche durchzuführen. Das deutsche Team erreichte erstmals das Finale, in dem es mit 1:3 Frankreich unterlag.

1982 Palm Beach
Die USA feierten ihr 50 jähriges Bestehen mit 16 Nationen im herrlichen „West Palm Beach Polo and Country Club“. Für die deutsche Mannschaft (Alex Kurucz, Bodo Nitsche, Dieter Ecklebe und Dr. Bernd Windhoff bei den Aktiven, Wolfram Schneiders, Werner Mertins und Dr. Winfried Kill bei den Senioren) war es eine traumhafte und erfolgreiche Reise.

Das deutsche IC-Team in Palm Beach

Das deutsche IC-Team in Palm Beach: Dr. B. Windhoff, W. Mertins, B, Nitsche,
A. Kurucz, W. Schneiders, D. Ecklebe (v.I.n.r.)

In sengender Hitze erreichten wir mit Siegen über Italien und Großbritannien (u. a. mit Mark Cox) das Finale, wo wir 1:5 dem starken USA- 28 Team (mit Aaron Krickstein, J. Brown, Gene Scott, John Powless) unterlagen. Bemerkenswert allerdings der Satzgewinn von Dieter Ecklebe gegen den viel jüngeren Krickstein und der Sieg von Nitsche/Kurucz im Doppel gegen Krickstein/Brown.

1987 Bastad
Im historischen Bastad feierten die Schweden ihren 50. IC-Geburtstag im Rahmen einer IC-Woche. 11 Nationen waren dabei und für Deutschland spielten Alex Kurucz und Dr. Fritz Kuhlmann bzw. Dr. Bernd Windhoff und Dr. Peter Tillmann. Wir unterlagen im Halbfinale den USA, die sich im Finale dem Team von Frankreich geschlagen geben mußten.

1990 Yamaka-Ko (Japan)
Der IC von Japan lud aus Anlaß seines 10jährigen Bestehens zur ersten ICWoche nach Fernost. 12 Nationen gingen auf die lange Reise und erneut konnte Frankreich im Finale gegen Gastgeber Japan das Turnier gewinnen. Aus terminlichen und finanziellen Gründen war ein deutsches Team leider nicht vertreten.

1991 Warmond (Niederlande)
Unsere holländischen Freunde feierten das 60. Jubiläum ihres IC mit einer IC-Woche in Warmond in der Nähe von Scheveningen. Deutschland war wieder vertreten, mit starker Besetzung bei den Senioren (Dr. Fritz Kuhlmann, Wolfram Schneiders), mit Senioren-Unterstützung bei den Aktiven (Gerald Marzenell, Dr. Bernd Windhoff). Dennoch gelang ein überraschender Sieg gegen Titelverteidiger Frankreich und nach einem Erfolg über die Schweiz der Einzug ins Halbfinale, wo sich wieder einmal das Team der USA als zu stark erwies. Gastgeber Holland – u. a. mit Tom Okker und Michiel Schapers gewann schließlich das Finale und nahm aus den Händen von Prinz Bernhard die Windmill-Trophy entgegen.

1992 Mexico City
Aus Anlaß der 500-JahrFeier der Entdeckung Mexicos durch Christopher Columbus veranstaltete der IC von Mexico eine IC-Woche, in dernichtnur-wie üblich-um die Windmill-Trophy gespielt wurde, sondern erstmals auch um die Columbus-Trophy. Ein entsprechender Wettbewerb für Spieler über 55 und 65 Jahre. Das deutsche Windmill-Trophy-Team bestand aus Uwe Gottschalk, Herbert Schmidt, Günter Krauß und Dr. Fritz Kuhlmann und belegte unter 14 Nationen den 5. Platz. In der Columbus-Trophy spielten Werner Mertins, Wolfram Schneiders, Jochen Grosse sowie ein Gastspieler aus Mexico und erreichten den 4. Platz. Gewinner der Windmill-Trophy war einmal mehr das Team der USA, im Finale mit 5:1 über Mexico erfolgreich.

Die Statistik der 14 bisherigen IC-Wochen, in denen um die Windmill-Trophy gespielt wurde, sieht 5 mal die USA und 3 mal Frankreich als Sieger. Deutschland war mehrfach im Finale, konnte jedoch nie gewinnen. Wir dürfen gespannt sein, über das Abschneiden unseres sicherlich starken Teams bei der 15. IC-Woche bei „Rot-Weiß“.

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