Fünf deutsche Damen – Reinhilde Adams, Dagmar Hellwegen, Sabine Schmitz, Karin Plaggenborg und Gundula Wieland – machten sich auf den langen Weg ins wunderschöne bretonische Dinard, um beim diesjährigen Kermina Cup gegen die französische Mannschaft anzutreten.
Schon die eindrucksvolle Anreise durch die malerische Bretagne ließ die Vorfreude auf das Turnier spürbar wachsen. Umso größer war zunächst die Enttäuschung, als das Event aufgrund der dort herrschenden Wasserknappheit kurzfristig in die Halle verlegt werden musste. Die besondere Atmosphäre des traditionellen Freiluftturniers blieb damit zwar auf der Strecke – die gute Laune und Vorfreude auf die Begegnung ließen sich die fünf deutschen Spielerinnen jedoch nicht nehmen.
Dank der langjährigen Freundschaften zwischen den beiden IC-Mannschaften herrschte von Beginn an eine ausgesprochen herzliche und heitere Stimmung. Auch auf dem Platz wurde die enge Verbundenheit sichtbar: Die Matches verliefen überaus fair und sportlich, vielfach hart umkämpft und mit großer gegenseitiger Wertschätzung.
Am Ende mussten sich die deutschen Damen allerdings mit 1:11 geschlagen geben. Trotz einiger enger Begegnungen war die Überlegenheit der französischen Equipe nicht zu übersehen. So blieb uns nichts anderes, als der Mannschaft um ihre Kapitänin Caroline Glaszmann zum verdienten Erfolg zu gratulieren.
Der sportliche Ausgang geriet spätestens beim anschließenden Gala-Abend etwas in den Hintergrund. In einem wunderschönen Restaurant mit einem fantastischen Blick über die Bucht von Saint-Lunaire wurden die Spielerinnen und Gäste zu einem festlichen Abend empfangen. Besonders herzlich begrüßte der Präsident des IC France, Fabrice Beust, die deutsche Delegation. Es wurde gemeinsam gelacht, angestoßen und einmal mehr deutlich, was den Internationalen Tennis Club auszeichnet: die Verbindung von sportlichem Wettbewerb und internationalen Freundschaften.
Doch damit war die Reise noch lange nicht zu Ende. Drei weitere eindrucksvolle Sightseeing-Tage führten uns nach Saint-Malo, Dol-de-Bretagne, Dinan, zum Mont-Saint-Michel und nach Honfleur. Zwischen historischen Altstädten, bretonischer Küste und kulinarischen Genüssen blieb reichlich Zeit für gemeinsame Erlebnisse und viele gute Gespräche.
So wurde aus einem sportlichen Wochenende weit mehr als nur ein Tennisturnier: Der Kermina Cup in Dinard war eine wunderbare Begegnung mit unseren französischen Freunden, geprägt von Tennis, Fairness, herzlicher Gastfreundschaft und vielen unvergesslichen Eindrücken.
Wir werden diese Reise und den Kermina Cup in allerbesten Erinnerungen behalten – und freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen mit unseren französischen Freunden.