Die ehemalige Profispielerin Antonia wuchs in Düsseldorf auf und wurde als Juniorin in die Bekanntheit und erreichte 2013 das Finale der French Open Juniorinnen. Im Jahr 2010 wurde Antonia Profi und gewann sieben ITF-Einzel- und sechs Doppeltitel. Sie erreichte 2018 eine beste  Einzelrangliste von 128 und kam bei allen vier Grand-Slam-Turnieren ins Hauptfeld. Zu ihren Karriere-Highlights gehörte ein Durchbruchssieg über die Weltnummer 6 Dominika Cibulková in ’s-Hertogenbosch im Jahr 2017 und ein Überraschungserfolg über Belinda Bencic in Lugano im Jahr 2019. Sie vertrat auch Deutschland beim Fed Cup 2018. Antonia erlebte während ihrer Karriere Verletzungsrückschläge, kehrte aber gestärkt zurück und gewann 2016 aufeinanderfolgende ITF-Titel. Sie hat sich 2022 aus dem Profitennis zurückgezogen und sich seitdem auf Trainer- und Vereinsarbeit bei Rot-Weiß Köln verlagert, wo sie auch Bundesliga-Tennis und Padel spielt.

Antonia wurde 2023 von ihrer Präsidentin Eva-Maria Schneider eingeladen, dem IC Deutschland beizutreten. Sie wusste damals nicht viel über den IC, war aber von der Möglichkeit angezogen, Veranstaltungen mit einigen anderen ehemaligen Spielern aus der ganzen Welt zu spielen. Und seitdem hat sie es geliebt, sich zu engagieren. Was sie als ehemalige Spielerin am meisten mag, ist die enge Beziehung, die sie zu den anderen Spielern aufgebaut hat, die sie getroffen hat – insbesondere zu ihrem IC of Germany Team – und die Chance, in einer lustigen Teamatmosphäre Tennis zu spielen. „Im professionellen Tennis ist man immer allein auf dem Platz und reist nicht als Team – das ist es, was ich am meisten daran mag, Teil des IC zu sein.“

Antonias IC-Highlight spielte letztes Jahr im August beim IC Week Centenary-Event in Großbritannien – und gewann die Mercelis Trophy. „Wieder in Wimbledon zu spielen, wenn es kein Turnier gibt, es ist so schön und einfach ohne all die Leute herumzulaufen, aber immer noch so viel los. Ich habe es geliebt – es war einfach so schön. Und dann haben wir auch das Turnier gewonnen, das war also noch besser!“

Antonia wird jetzt auch als Büroleiterin ausgebildet und inspiriert weiterhin jüngere Spieler durch ihr Engagement für den Sport an der Basis.

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