Potter Cup

 

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Potter Cup 2010 - Deutsche Auswahl des IC mit Verletzungssorgen

Beim 38. Potter-Cup, der seit einigen Jahren im Real Club de Polo in der katalanischen Metropole Barcelona ausgetragen wird, belegte das deutsche Team einen 6. Platz nach einer 1:4-Niederlage gegen die USA.

Unser Team trat mit Stefan Heckmanns, Ricki Osterthun, Lutz Steinhöfel, Dr. Frank Gebert, Gastspieler Dr. Achim Gass und dem spanischen Gastspieler Alberto Tintoré an. Leider hatte Gerald Marzenell verletzungsbedingt kurzfristig absagen müssen. Die Eröffnungspartie gegen den späteren Finalisten Frankreich ging mit 0:5 verloren. Hier musste Ricki Osterthun bei einer 4:0-Führung im ersten Satz wegen einer Adduktorenzerrung aufgeben.

In der Trostrunde siegte das IC-Team 5:2 gegen Luxemburg. Insgesamt präsentierte sich Deutschland mit einigen neuen Gesichtern, hatte jedoch wegen Verletzungssorgen einen schweren Stand.

Wir planen, beim Potter Cup 2011 wieder mit einer schlagkräftigen Truppe anzutreten. Dann sollte zumindest das Halbfinale erreichbar sein.






Potter Cup 2009 - Deutsches Team auf Platz 6

Nach zweijähriger Abwesenheit nahm ein deutsches IC-Team wieder am Internationalen Potter Cup in Barcelona teil.  Stefan Fasthoff, Manfred Jungnitsch, Norbert Henn, Thies Röpcke, Peter Dinckels und Lutz Steinhöfel vertraten die deutschen Farben bravourös. Unglücklich die Auslosung: Bereits im Viertelfinale traf die Mannschaft auf Titelverteidiger England. Dort gab es eine äußerst unglückliche 3:4-Niederlage. In den Einzeln bezwang Stefan Fasthoff an Posiotion 1 Jeremy Bates (!) und Norbert Henn siegte souverän.

Manfred Jungnitsch und Thies Röpcke mussten ihren Gegenern ebenso gratulieren wie Lutz Steinhöfel, der bei einer 5:4-Führung im dritten Satz - bedingt durch eine Zerrung – seinem Gegner den Sieg überlassen musste. Im Anschluss verlor das zweite Doppel Jungnitsch / Röpcke, während das erste Doppel Fasthoff / Henn siegte. In der Trostrunde schlug das deutsche Team Luxemburg locker mit 5:0. Im Finale der Trostrunde unterlagen wir den USA in teils hart umkämpften Matches mit 0:5.

Fazit: Die Rahmenbedingungen im elitären Club REAL Polo Barcelona sind kaum zu steigern. Die deutsche Mannschaft hat sich im Kreise der 10 internationalen Teams sehr wohlgefühlt. Sieger wurde im Übrigen der alte Seriensieger Spanien im Finale gegen England. 2010 sollte der Potter Cup eine neue Herausforderung sein.

 

 

 

Potter Cup 2006

Traditionell findet der Potter Cup am ersten Wochenende der Internationalen Französischen Meisterschaften auf der Anlage des Real Polo Club in Barcelona statt. Auch die mittlerweile 33. Auflage dieses wohl spielstärksten Senioren-Mannschaftswettbewerbs der Altersklasse ab 45 Jahren war unter der begehrten Regie des IC von Spanien wieder hervorragend organisiert. Lediglich im Vorfeld gab es etwas Aufregung, weil der Veranstalter keine offizielle Meldung der deutschen Mannschaft vorliegen hatte und das Teilnehmerfeld auf 8 Mannschaften begrenzte. Erst die Absage des erstmals gemeldeten russischen Teams in letzter Minute erm^glichte der seit Beginn dieses Wettbewerbs ununterbrochen teilnehmenden deutschen Mannschaft, doch noch mitspielen zu dürfen.

Wie immer ging es für die beteiligten Teams eigentlich nur darum, ob man den Spaniern vielleicht einen Satz oder im g¸nstigsten Fall ein Match abringen kann. Gelungen ist dies letztlich Italien im Finale nur deshalb, weil der spanische Spitzenspieler Fernando Luna wegen einer Verletzung im dritten Satz aufgeben musste. Die übrigen Matches wurden von den Spaniern gewonnen, so dass der Sieg bereits nach den Einzeln stattfand. Wirklich spannend ging es dagegen im Spiel um den dritten Platz zwischen Frankreich und den USA zu, das die Franzosen durch einen Tie-Break-Erfolg im dritten Satz des entscheidenden Doppels knapp mit 4:3 für sich entscheiden konnten.

Die deutsche Mannschaft mit Norbert Henn, Wolfgang Popp, Thies Röpcke, Lutz Steinhöfel und Peter Dinckels hielt sich in diesem erlesenen Kreis sehr tapfer und belegte nach einer Auftakt-Niederlage gegen Frankreich durch Siege gegen Irland und Groflbritannien den 5. Platz. Insbesondere Norbert Henn, der seit Jahren ein treuer Potter-Cup-Teilnehmer ist, beeindruckte auch in diesem Jahr und gewann sämtliche Spiele an Nr. 1 glatt in zwei Sätzen.

Wie Sieger ließen sich am letzten Turniertag die Iren feiern, die erstmals in der Potter-Cup-Historie aufgrund ihrer besseren Doppel das belgische Team auf den letzten Platz verweisen konnten.                                

Die Ergebnisse der deutschen Mannschaft:

Deutschland ./. Frankreich 1:4            

Henn ./. Dewaegeneire             6:2 6:1

Popp ./. Delorme             1:6 4:6

Röpcke ./. Hervet             2:6 6:3 3:6

Steinhöfel ./. Paquet, C.             2:6 1:3 Aufg.

Dinckels ./. Paquet, L.             4:6 2:6

 

Deutschland ./. Irland 6:0

Henn ./. Lowther             6:1 6:0

Popp ./. Banks             6:2 6:0

Röpcke ./. Burke             6:4 6:2

Steinhöfel ./. Gibney             6:0 6:2

Dinckels ./. Sheridan             6:4 6:3

Henn/Dinckels ./. Lowther/Banks         6:1 6:3

 

Deutschland ./. Groflbritannien 4:1

Henn ./. Adams             6:2 6:1

Popp ./. Dowdeswell             5:7 3:6

Röpcke ./. Bloxham             6:4 6:4

Steinhöfel ./. Gowans             6:0 7:5

Dinckels ./. Bourdon             6:2 6:4                                                 

P.D.       

 

Potter Cup 2004

Trotz unserer Erfolge in Mexico und der unbestrittenen Stärke unseres mit Manfred Jungnitsch, Norbert Henn, Heiner Seuss, Thies Röpke, Lutz Steinhöfel und mir als Kapitän angetretenen Teams konnte ich wegen des Widerstands der Italiener, Amerikaner und letztlich wohl auch der Spanier nicht durchsetzen, dass wir hinter Spanien an Nummer 2 gesetzt wurden. Beim Losen, welche Mannschaft der an Nummer 3 und 4 Gesetzten (USA und Deutschland) in die Hälfte der Spanier kommen würde, hatten wir dann kein Glück und wurden dem Titelverteidiger zugelost.

Nach einem leichten Auftaktsieg gegen Belgien (5:0), bei dem kein Spieler mehr als ein Spiel pro Satz abgegeben hat, mussten wir im Halbfinale gegen die Spanier ran. Diese hatten mit Luna, Oosta, Mir, Alvarez und Vasquez (an Nr. 5!) ein absolutes Mega-Team aufgeboten und gewannen ihre Einzel an Nr. 4 und Nr. 5 sehr glatt. In einem kämpferischen Match unterlag leider auch Heiner Seuss in 3 Sätzen gegen Miguel Mir, während Norbert Henn ein fantastisches Match gegen Oosta spielte und in 3 Sätzen gewinnen konnte. Leider war Manfred Jungnitsch im letzten Einzel gegen Fernando Luna nicht ganz in Topform und unterlag 7:5, 6:3, so dass die Spanier uneinholbar mit 4:1 in Führung lagen. Auf die Austragung der Doppel wurde verzichtet. Das andere Halbfinale (USA gegen Italien) ging mit 5:0 überraschend deutlich an die Amerikaner, weil der an Nummer 1 gemeldete Spieler der Italiener nicht erschienen war.

Umso mehr war es für uns eine Frage der Ehre, die italienischen Freunde im Spiel um den dritten Platz zu schlagen. Nach etwa einer halben Stunde lagen wir mit 0:2 im Rückstand, weil sowohl Thies Röpke als auch Lutz Steinhöfel Mitte des ersten Satzes wegen Muskelproblemen an Oberschenkel bzw. Wade aufgeben mussten. Gott sei Dank konnten Heiner Seuss (in zwei Sätzen gegen Naso), Norbert Henn (wiederum in 3 Sätzen nach hartem Kampf gegen Rocchi) und Manfred Jungnitsch (in 2 Sätzen gegen Canessa) ihre Einzel gewinnen, so dass nur noch ein Doppel zum Gesamtsieg gewonnen werden musste. Hier wollte ich dann absolut kein Risiko mehr eingehen und stellte unser bewährtes und mit zahlreichen Titeln versehenes Doppel Henn / Seuss an Position 2, die dann auch in weniger als einer Stunde mit 6:1 und 6:0 den Gesamtsieg sicherten.

Festzuhalten bleibt, dass im Finale die Amerikaner mit 2:3 - Rückstand nach den Einzeln noch zwei Doppel gewinnen konnten und somit Sieger des 32. Potter Cups geworden sind. Überraschend war allerdings, dass Spanien im Finale ohne seinen Spitzenspieler Fernando Luna angetreten ist und damit ein deutlich schwächeres Team gegen die USA aufstellte als gegen uns.

Die Atmosphäre der diesjährigen Veranstaltung litt im Vergleich zu den Vorjahren etwas unter der Tatsache, dass der Real Polo Club gleichzeitig auch Ausrichter der Europapokal-Endrunde der Hockey-Vereinsmannschaften war. Hierdurch war der gesamte Bereich der Anlage, in dem bisher die Wettkämpfe ausgetragen wurden, für uns gesperrt. Die Matches des Potter Cup fanden am Rande des großen Areals und ohne angemessene Möglichkeit zum Zuschauen statt. Nach Aussage der Offiziellen soll dies jedoch eine einmalige Ausnahme gewesen sein, für die man um Verständnis gebeten hat.

Peter H. Dinckels


Potter Cup 2001

Sportlich hochwertig, perfekt organisiert und ein phantastisches Ambiente - das sind schon immer die Merkmale des jährlich Ende Mai in Barcelona ausgetragenen Potter Cup gewesen. Zur professionellen Organisation, die den Standard der meisten internationalen SeniorenWettbewerbe bei weitem übertrifft, und der beispielhaften Gastfreundschaft des spanischen IC sowie des katalonischen Tennisverbandes, die die Teilnehmer immer zu zwei stimmungsvollen Abendessen einladen, ist bei dieser Veranstaltung das jederzeit freundschaftliche Verhältnis der Spieler untereinander bei gleichzeitig sportlich höchstem Niveau hervorzuheben. Zu Recht nimmt diese Veranstaltung deshalb den Rang einer inoffiziellen „IC-Weltmeisterschaft" ein.

Das deutsche Potter Cup Team 2001: vl.n.L: H.Rudzinski, P.Dinckels, R.Staguhn, H. Seuss, H. J. Plötz, T. Emmrich.

Erstmals waren in diesem Jahr 12 Nationen der Einladung des spanischen IC und seines Präsidenten Juan Maria Tintore in den luxuriösen Real Club de Polo gefolgt. Obwohl unsere Mannschaft des deutschen IC ebenfalls nur aus den vorderen Ranglistenspielern der Altersklassen 45 bis 55 bestand, warenTeams wie Brasilien, Spanien, USA und Italien noch vor uns auf der Setzliste.

Leider bescherte uns das Los nach einem überraschend leichten Auftaktsieg mit 5:0 gegen Großbritannien den Titelverteidiger und Top-Gesetzten Brasilien als Gegner im Viertelfinale. Das knappe 3:4-Ergebnis lässt erahnen, dass Heiner Seuss, Thomas Ernmrich, Peter Dinckels, Rolf Staguhn, Helmut Rudzinski und Hajo Plötz eine reelle Chance hatten, für eine Überraschung zu sorgen. Die mit mehreren Senioren-Weltmeistern angetretenen Brasilianer erwiesen sich in einem spannenden Wettkampf bei schon subtropischen Temperaturen jedoch als die Glücklicheren und sicherten sich danach mit zwei weiteren 4:3-Siegen gegen Italien im Halbfinale und gegen Spanien im Finale zum zweiten Mal in Folge den Turniersieg.

Die deutsche Mannschaft konnte sich mit zwei souveränen Siegen gegen Belgien (5:0) und Frankreich (4:1), bei denen auf die Austragung der Doppel jeweils verzichtet wurde, erwartungsgemäß in der Consolation-Runde durchsetzen und belegte in der Endwertung immerhin den 5. Platz. Vielleicht gelingt im Jubiläumsjahr 2002, in dem der Potter Cup zum 30. Mal ausgetragen wird, wieder einmal eine Finalteilnahme oder sogar - wie zuletzt 1997 - ein Sieg.

Peter H. Dinckels

Die Ergebnisse der deutschen Mannschaft im einzelnen:

Deutschland-Großbritannien 5:0
Seuss-Drysdale 6:4,6:3
Emmrich-Greatex 6:2, 6:3
Staguhn-Cuthbertson 6:2,6:2
Rudzinski-Clark 6:2,6:2
Plötz-Partridge 6:4,1:6,6:4

Deutschland - Brasilien 3:4
Seuss - Barbosa 3:6,3:6
Emrnrich-Goes
2:6,7:5,6:4
Dinckels-Guedes 2:6,3:6
Staguhn-Wilduran 6:4, 6:4
Rudzinski -Ufer 6:0,0:6,6:0
Seuss/Emmrich -Barbosa/Soares 2:6,3:6
Staguhn/Rudzinski -Guedes/Wildman 7:5,7:5

Deutschland - Belgien 5:0
Seuss-Rae 7:5,6:3
Dinckels - Goudsmet 6:2,6:2
Staguhn-Van Mulder 6A;6:2
Rudzinski-DeKaey 6:1,6:2
Plötz-Gustih 6:2,6:1

Deutschland - Frankreich 4:1
Seuss-Lemoine 6:4, 6:4
Emmrich - Beust 6:4,7:5
Dinckels - Hardouin 2:6,3:6
Staguhn-Berges 6:1,6:2
Plötz-Lemal 7:5,6:1

 

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