Charity-Turnier

Abschied von Dr. Richard Freiherr von Weizsäcker

Trauer um unseren langjährigen Ehrenpräsidenten

Wir trauern um unseren langjährigen Ehrenpräsidenten Dr. Richard Freiherr von Weizsäcker, der am 31. Januar 2015 im Alter von 94 Jahren verstarb.

Als Bundespräsident (1984 bis 1994) war er von einzigartigem Format. Bundespräsident Joachim Gauck nannte ihn eine "moralische Instanz". Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete seinen Tod als großen Verlust. "Wie er sein Amt ausgeübt hat, das hat Maßstäbe gesetzt." Von Weizsäcker habe seinen großen Intellekt, seine Würde und die Fähigkeit zur klugen Rede jahrzehntelang in den Dienst der Demokratie gestellt.

Wir sind ihm dankbar, dass er 1995 bereit war, die Ehrenpräsidentschaft in unserem Club als Nachfolger der zuvor verstorbenen "Kaiserlichen Hoheit" Prinz Louis Ferdinand von Preußen zu übernehmen. Seit seiner Jugend war von Weizsäcker ein großer Sport- und Tennisfreund. Er war Stammgast bei den Internationalen Damen-Meisterschaften von Deutschland bei Rot-Weiß Berlin. Im Rahmen einer Feierstunde anlässlich des 100. Geburtstages von Gottfried von Cramm vertrat er als Ehrengast und Redner letztmals unseren Club. Abschied zu nehmen, von einem solch großartigen Repräsentanten, beschert Trauer, sollte aber gleichzeitig Verpflichtung und Ansporn sein, unseren Club im Sinne eines Richard von Weizsäcker weiter zu führen.

 


 

Charity-Turnier

Erneuter Sieg bei der Wallenberg-Trophy

"Jeder gegen Jeden" in Großbritannien

Bei der nach dem schwedischen Unternehmer und Tennismäzen Peter Wallenberg genannten Trophy handelt es sich um einen Wettbewerb zwischen 4 Nationen mit jeweils 2 Damen und 2 Herren. Im Modus "Jeder gegen Jeden" werden jeweils 4 Einzel und 2 Mixed ausgetragen. Seit Beginn sind Teams aus Schweden, Großbritannien und Frankreich dabei. Wir traten 2013 erstmals mit einer Mannschaft an und gewannen auf Anhieb die wertvolle Silber-Trophäe.

Nun gelang vor wenigen Wochen in Woking bei London die Titelverteidigung. Unser Foto zeigt das siegreiche deutsche Team mit v.l.n.r. Christian Pöttinger, Elena Bergomi-Wagner, Syna Schreiber und Marc-Kevin Göllner. Im Auftaktmatch wurden die britischen Gastgeber mit 4:2 geschlagen. Siegreich für uns Bergomi-Wagner, Schreiber und Göllner in den Einzeln sowie Schreiber/Göllner im Doppel. Auch gegen Schweden gewannen die Vorgenannten souverän, so dass es vor dem letzten nicht mehr gespielten Mixed 4:1 für uns stand. Das letzte Rundenmatch gegen Frankreich kam einem Finale gleich. Und wiederum waren es Bergomi-Wagner, Schreiber und Göllner, die ihre Einzel klar in 2 Sätzen gewannen. Mit einer Führung von 3:1 und einem nicht schlagbaren Mixed Schreiber/Göllner in Wartestellung verständigte man sich auf einen 4:2 Sieg der deutschen IC- Vertretung. Glückwunsch ans deutsche Team.

 


 

Charity-Turnier

IC Week 2014 in Mexico-City

50-jähriges Jubiläum des IC von Mexico

Aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens veranstaltete der IC von Mexico im April 2014 eine IC-Week in Mexico-City. Auf verschiedenen Anlagen wurden 4 der 5 klassischen IC-Team-Wettbewerbe ausgetragen: die Mercelis-Trophy (je 1 Dame -40 und 40+), die Windmill-Trophy (je 2 Herren -45 und 45+), die Columbus-Trophy (je 2 Herren 55+ und 65+) sowie das Juego de Pelota (2 Herren 70+). Nur die La Carreta (je 1 Dame 50+ und 60+) wurde ausgelassen und ersatzweise im September in Heidelberg gespielt.

Unser IC, der vor 25 Jahren an gleicher Stelle 3 Konkurrenzen gewinnen konnte, war dieses Mal wegen des ungünstigen Termins nur mit einer Mannschaft in der Windmill-Trophy vertreten. Im Juego de Peleta stellten wir mit Prof. Johannes Mühlenburg einen Spieler für ein Gemeinschaftsteam mit Österreich.

Unser Windmill-Trophy-Team, bestehend aus Markus Naewie, Daniel de Boer, Jochen Settelmayer und Lutz Steinhöfel, kämpfte wacker, konnte aber Niederlagen gegen die Teams aus Belgien, Mexico und Frankreich nicht vermeiden. Im Finale besiegte die Vertretung von Italien die USA mit 4:0 (auf die Doppel wurde verzichtet). Im Spiel um Platz 3 bezwang Belgien das Team aus Mexico.

Auch die Mercelis-Trophy ging an den IC von Italien, der im Finale Frankreich mit 2:1 besiegte. Das Spiel um Platz 3 sah Gastgeber Mexico mit 2:1 als Sieger gegen Belgien.

Im Fianle der Columbus Trophy kam es zu einem hart umkämpften Match zwischen Frankreich und Österreich. Am Ende stand es 3:3. Dank eines mehr gewonnenen Satzes ging der Sieg an Frankreich. Auch beim Spiel um den 3. Platz musste das Satzverhältnis entscheiden; und zwar zu Gunsten von Mexico (gegen Großbritannien).

Im Juego de Pelota spielten 5 Teams im Format jeder gegen jeden. Am Ende lautete die Platzierung Frankreich vor Mexico und die USA. Unser IC Mitglied Prof. Johannes Mühlenburg gewann zwar fast alle seiner Einzel, zu einem Gesamtsieg reichte es aber dennoch nicht.

Wie immer waren unsere mexikanischen Freunde hervorragende Gastgeber mit zahlreichen gesellschaftlichen Events. Unser Kapitän Lutz Setinhöfel dankte, indem er dem Haupt-Organisator Roberto Pulido die Internationale Mitgliedschaft in unserem IC verlieh.

 


 

 

 

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